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© Volker Beinhorn

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Ich bin Juniorprofessorin für Soziologie des Wohlfahrtsstaates und vertrete aktuell den Lehrstuhl für Makrosoziologie an der Universität Mannheim. Ich habe Diplom-Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert und an der Universität zu Köln promoviert. Danach war ich Postdoc am SOCIUM-Forschungszentrum der Universität Bremen und 2017 Visiting Fellow am Center for European Studies der Harvard University.

Verstärkt die Corona-Krise soziale Ungleichheit in Erwerbsverläufen? In welchem Zusammenhang stehen Rentenreformen und Geschlechterunterschiede im Alterseinkommen? Welchen Einfluss hat die Übernahme von Pflege auf die Erwerbsbeteiligung von Frauen? Warum befürworten Bürger in Europa Geschlechterquoten für Unternehmensleitungen oder lehnen diese ab? Wie positionieren sich organisierte Interessen in der Familienpolitik? Diesen und ähnlichen Fragestellungen widme ich mich in meiner Forschung, in der ich quantitative Analysen von Panel- und Lebensverlaufsdaten mit vergleichender Wohlfahrtsstaatsforschung zu Arbeitsmarkt und Rentensystemen verknüpfe. Gegenwärtig leite ich Projekte am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung und im SFB 884 „Politische Ökonomie von Reformen“, die sich mit Erwerbsbiografien, Geschlechterungleichheit, Rente, Einstellungen der Bürger zu Sozialpolitik und Migration sowie der Positionierung von Interessenorganisationen beschäftigen. Seit 2019 bin ich Ko-Projektleiterin der interdisziplinären Nachwuchsgruppe „Integration von Migranten/-innen und Einstellungen zum Sozialstaat“ (gefördert durch das Fördernetzwerk Interdisziplinäre Sozialforschung, BMAS).

Ich bin Mit-Herausgeberin der Zeitschrift für Sozialreform, Mitglied im Editorial Board der Zeitschrift Work, Aging and Retirement und Vorstandsmitglied der Sektion Sozialpolitik der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS).

Weitere Informationen finden sich in meinem CV oder Kontakt aufnehmen.

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